Spenden-Rennradtour von Venedig nach Köln für mehr Leseclubs im Köln Bonner Raum

Köln, 26.08.2017. um 16:00 Uhr fuhr die 40 Köpfige Rennradtruppe am Bahnhofsvorplatz vor. Gemeinsam sammelten die Radler spenden für Leseclubs im Köln Bonner Raum. Insegesamt sind 30.000 EURO an Spendengeldern zusammen gekommen.

Die jährliche Spenden-Rennradtour der Stiftung Run & Ride for Reading fand vom 20. – 26 August 2017 zum 10. Mal statt. Deshalb haben sich die Organisatoren eine ganz besondere Strecke ausgedacht. Startpunkt der Tour war die Lagunenstadt Venedig.

Von dort ging es durch das Etschtal nach Meran und über den 1.500 m hohen Reschenpass ins Inntal. Weiter geht es über das knapp 1.900 m hohe Hahntennjoch ins Lechtal und über Reutte und Füssen nach Augsburg.

Die Strecke von Augsburg nach Kassel legten die Radler im ICE zurück. Ab Kassel ging es dann in zwei Tagen über Rothaargebirge, Sauerland und Bergisches Land nach Köln. Insgesamt wurden in 7 Tagen 822 km und 11.000 Höhenmeter bewältigt.

Express Kolumne von Pfarrer Meurer über Run and Ride for Reading

Der 7. Kölner Leselauf 2017 – Laufen und Radfahren für Bildung

Köln, der 29. Juni 2017, Der 7. Kölner Leselauf fand RheinEnergieSTADION statt. Start und Ziel des Laufs war in der Ostkampfbahn. Um 19:30 Uhr ging es durch den Sportpark Müngersorf, durch das RheinEnergieSTADION und um die Stadionvorwiesen herum, durch das Stadion des ASV Köln und zurück in die Ostkampfbahn. Die Laufstrecke war 5 km lang und konnte einmal oder zweimal (10 km) absolviert werden – Zeitmessung inklusive! Das Startgeld kommt zu 100 Prozent Leseclubs an Schulen im Raum Köln-Bonn zugute, eine der erfolgreichsten Bildungsmaßnahmen. Dafür sorgte der Hauptsponsor des Leselaufs, Elements by Kemmerling.

Die 18 Kilometer lange Radtour war auch dieses Jahr wieder Teil des Leselaufs und startete um 18.00 Uhr. In einem angenehmen Tempo rollte der Tross von der Ostkampfbahn durch das RheinEnergieSTADION, über die Aachener Str. bis zum Kölner Dom und wieder zurück. Ein wunderbarer Spaß, den selbst der Wolkenbruch nicht aufhalten konnte.

Willkommen an diesem Sommerabend waren auch wieder Teams. Durch Teamzelte samt Biergarnitur konnte man nach der Radtour und dem Lauf zusammen Sitzen, Klönen, Essen und Trinken.

Ein großes Dankeschön an Mara Bergmann und Sascha Kalupke. Sie haben gemeinsam mit der Schauspielerin Katrin Heß, das Event optimal in Szene gesetzt. Insbesondere zählen dazu Interviews mit Prominenten, die den Hintergrund der Leseclubs und des Events erläutern, sowie die sportlich-amüsante Unterhaltung aller Gäste und Teilnehmer. Danke auch an Jürgen Hingsen, der als Teilnehmer unsere Radler kräftig unterstützte und bei den Interviews von seine Plänen als Leseclub Pate und Sporttrainer erzählte.

Für gute Stimmung sorgten. Jonas Vogelsang Music feat. Tamara und die Sambaband Katakichi Cologne. An der Strecke sowie im Leselauf Village in der Ostkampfbahn sorgten sie für eine bunte Vielfalt an Klängen. Ergänzt wurden diese musikalischen Highlights mit aktuellen Hits und kölscher Musik von DJ Chris.

Über Elements

Der Ausstatter für hochwertige Badeinrichtung ist DER EINFACHSTE WEG ZUM NEUEN BAD und wird vom bekannten Kölner Unternehmen Kemmerling vertrieben. Sie unterstützen den 7. Kölner Leselauf erstmals in allen Belangen. Vor Ort in der Ostkampfbahn können sich alle Teilnehmer über die exklusiven Bäder informieren.

Über Decathlon

Seit 1976 produziert und vertreibt DECATHLON mit der Philosophie „SPORT FOR ALL – ALL FOR SPORT“ Sportartikel weltweit. Decathlon hat beim Kölner Leselauf mit einem Infostand und Sportartikeln Präsenz gezeigt. Zudem haben sie die Teilnehmer mit Getränken und Riegel im Startbeutel versorgt, sowie Preisen für die Sieger zur Verfügung gestellt.

Über Leseclubs

Leseclubs sind ein Konzept der Stiftung Lesen. Sie gelten als eine der effizientesten und nachhaltigsten Bildungsmaßnahmen überhaupt. Im Mittelpunkt der Leseclubs steht die spielerische Beschäftigung mit verschiedenen Lesemedien, ohne Leistungsdruck und in freizeitorientierter Atmosphäre. Ziel dieses Angebots ist es, Kindern und Jugendlichen Lesefreude zu vermitteln und damit die Lese- und Lernkompetenz zu fördern – der Schlüssel zu guter Bildung. Leseclubs fördern damit auch die Chancengleichheit und die soziale Integration. Bisher konnte Run & Ride for Reading in der Region 50 Leseclubs einrichten. Ein Leseclub kostet inklusive Bibliothek, Mobiliar und Personalschulung 9.000 Euro für drei Jahre.

Über Run & Ride for Reading

Die Stiftung Run & Ride for Reading wurde 2008 gegründet. Die operative Leitung der Stiftung übernimmt der gemeinnützige Verein Run & Ride for Reading e.V.. Run & Ride for Reading fördert durch die Einrichtung und den Betrieb von Leseclubs an Schulen im Köln-Bonner Raum die Lern- und Lesekompetenz von Kindern und Jugendlichen. Bisher konnten bereits 65 Clubs eingerichtet werden, weitere 40-50 sollen bis Ende 2017 folgen..

Run & Ride for Reading richtet 17 neue Leseclubs an Schulen in Köln und Troisdorf ein

Köln, 8. Dezember 2016. Wolfgang Bosbach gab in seiner kurzen Ansprache am heutigen Donnerstag in der Edith-Stein-Realschule in Köln-Nippes ein leidenschaftliches Plädoyer für die Wichtigkeit von Bildung für die demokratische, freiheitliche Grundordnung in Deutschland ab. Die Leseclubs, die die Stiftung Run & Ride for Reading seit 2009 im Köln-Bonner Raum einrichtet, leisten zur Förderung von Bildung bei Kindern und Jugendlichen einen ganz wesentlichen Beitrag. „Die Fähigkeit, gut lesen zu können, ist der zentrale Schlüssel zur Erlangung von Bildung“. Darauf wies Oliver Gritz, der Vorsitzende von Run & Ride for Reading in seiner Ansprache eindrücklich hin. Bisher konnte die Organisation 65 Leseclubs an Schulen einrichten, 64 davon im Köln Bonner Raum. 17 davon konnten am Donnerstag ihre Einweihungsurkunde von Run & Ride for Reading Vorstand und Höhner Frontmann Henning Krautmacher entgegennehmen. „Wir sind stolz, dass 17 weitere Clubs dazukommen und auf das, was die Leseclubs bisher für die Schüler geleistet haben“, sagte Krautmacher.

Tatsächlich haben die Leseclubs seit 2009 an den Köln-Bonner Schulen einen bemerkenswerten Beitrag zur Förderung der Lesefreude und Lesefertigkeit von Kindern und Jugendlichen geleistet. An Schulen, die bisher in den Genuss eines solchen Leseclubs gekommen sind, sind sie nicht mehr wegzudenken. Selbst Schüler, die ihre Schulen bereits verlassen haben, kehren noch häufig gerne in „ihren“ Leseclub zurück, um dort mit anderen Kindern gemeinsam zu lesen und zu arbeiten. In Zeiten, in denen Schulen durch steigende Anforderungen (Integration ausländischer Kinder, Inklusion, Ganztagsschule) zunehmend unter Druck geraten, schafft der Leseclub nachweislich Entspannung. Hier können sich die Kinder und Jugendlichen frei von der vorgegebenen Struktur des Schulunterrichts entfalten und sich mit Themen beschäftigen, die ihnen am meisten Freude machen. Dieses Angebot ist hoch attraktiv.

Den Erfolg, den die Leseclubs haben, spiegelt auch die Resonanz wieder, die das Projekt bei Unternehmen und Prominenten erhält. Jeder Leseclub erhält einen prominenten und einen Unternehmenspaten. Prominente Paten der 17 neuen Clubs sind so illustre Persönlichkeiten wie Frank Schätzing, Wolfgang Bosbach, Bettina Böttinger, Wolfgang Overath, Christine Westermann, Bernard Paul, Dietmar Bär, Jürgen Hingsen, Bastian Pastewka, Mario Kotaska, Linus, Saskia Gaymann, Wolfram Kons, Micki Schläger, Wolf Simon und Dagmar Konsalik.

2017 will Run & Ride for Reading 40 – 50 weitere Leseclubs an Schulen in der Region einrichten. Schulen, die ein Interesse an einem Club haben, können sich bei Run & Ride for Reading unter leseclubs@run-ride.com darum bewerben.

Finanziert werden die Leseclubs zum einen durch Sponsoren. Mit Abstand größter Sponsor für die 17 neuen Leseclubs war „wir helfen“! Die Aktion des Kölner Stadt – Anzeiger war mit ihrer Vorsitzenden Hedwig Neven DuMont bei der Veranstaltung am Donnerstag persönlich vertreten. Außerdem werden die Leseclubs durch zwei Sportveranstaltungen finanziert, die Run & Ride for Reading jedes Jahr ausrichtet. Das zum einen ist der Kölner Leselauf im RheinEnergieSTADION. Die 7. Wiederholung dieser Veranstaltung findet nächstes Jahr am Donnerstagabend, 29. Juni statt. Anmelden kann man sich ab dem 15.12. unter http://www.leselauf.de/. Diejenigen, die sich bis zum 31. Dezember anmelden können dies zu einem Vorzugspreis von nur 10 € tun. Danach steigt die Teilnehmerspende auf 15 € an. Zum anderen richtet Run & Ride for Reading 2017 die 10. Version ihrer Spenden-Rennradtour aus. Diese 7-tägige und ca. 850 km lange Tour beginnt nächstes Jahr am 20. August in Venedig, überquert die Alpen und endet am 26. August auf der Kölner Domplatte. 50 Rennradfahrer können daran teilnehmen. Informationen und Anmeldung unter http://www.rideforreading.de/.

 

Bildung fördern für Chancengleichheit

Oliver Gritz gründete vor sieben Jahren „Run & Ride for Reading“ – Halbe Million Euro Spenden

Wie und wann kamen Sie auf die Idee, den Verein zu gründen?
Im Jahr 2008 habe ich an einer Wohltätigkeitsfahrradtour teilgenommen. Ich bin Hobbyradfahrer und fand, es wäre schön, auch selbst so etwas auf die Beine zu stellen.

Wie ging es weiter? Was war Ihre Motivation, direkt einen Verein zu gründen?
Zuerst waren es Radtouren mit kleinerer Beteiligung, dann haben wir das erste Mal die Spendengrenze von 100 000 Euro geknackt und ich habe mich gefragt, wo das Geld sinnvoll investiert wäre. Bildungsförderung für Kinder und Jugendliche, besonders aus teils sozial schwächeren Familien, kam mir sofort richtig vor. Denn für mich ist Bildung der größte Gleichmacher einer Gesellschaft. Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen Spaß am Lernen zu entwickeln, das war mir wichtig.

Wie schafft man es, Kinder zum Lernen und Lesen zu animieren?
Seit 2009 richten wir Leseclubs an Schulen im Großraum Köln- Bonn ein und kooperieren dabei eng mir dem Konzept der Stiftung Lesen, das eine Förderung der Lern- und Lesefähigkeit bei Kindern und Jugendlichen beinhaltet. Mit unserem Budget können wir Leseclubs mit kindgerechtem Mobiliar einrichten und Personal schulen, so dass die Kinder auch in ihrer Freizeit wieder gerne lesen. Außerdem gibt es für viele Leseclubs prominente Paten, die uns unterstützen und die Clubs mit eröffnen.

Wie viel Zeit investieren Sie durchschnittlich ins Ehrenamt?
In den letzten acht Jahren habe ich immer rund zwei Tage pro Woche in dieses Projekt investiert. Aber vieles läuft natürlich auch nebenbei und je nach Aktionen, die wir planen, ist es der Zeitaufwand sehr unterschiedlich.

Ihr Wunsch für die Zukunft?
Ich würde mich freuen, wenn in den Kindern weiter der Wunsch wächst, sich selbst zu bilden – ganz ohne Leistungsdruck. Und wenn sie in den Leseclubs einen Rückzugsraum für sich entdecken. Ich möchte gerne einen Katalysator schaffen, der zum Lesen und demnach zum Lernen motivieren kann und einfach möglich macht, dass man mit den Büchern ein wenig träumt und Neues entdeckt.

Was bereitet Ihnen am meisten Freude an der Arbeit?
Es ist spektakulär zu beobachten, wie gewisse Schulen sich seit dem Einrichten unserer Leseclubs weiterentwickelt haben. Schließlich gibt es mittlerweile über 33 Leseclubs in Köln und 17 im Umland. Und vielleicht schaffen wir es ja irgendwann, Kölns größte Laufveranstaltung mit unserem Leselauf zu werden – das wäre mein Traum.

Was sagt Ihre Familie zu Ihrem Ehrenamt?
Meine Familie unterstützt mich und hat bei der Arbeit auch manches Mal geholfen. Aber natürlich sind auch der fünfköpfige Vorstand und die weiteren ehrenamtlichen Helfer eine riesige Unterstützung.

Gab es einen Moment der Sie besonders bewegt hat?
Es bewegt mich immer wieder, von den Einzelschicksalen zu erfahren. Aber mit das Schönste ist zu sehen, wie sehr Lesen verbindet, denn in dieser Welt zählt keine Hautfarbe oder Konfession. Das zeigt mir, dass wir auch eine Plattform für Integration geschaffen haben und dass diese funktioniert und weiterhin funktionieren kann.

Elena Sebening

Spendenrennradtour 2016 – Von London nach Köln

27 Radlerinnen und Radler  (4 Frauen und 23 Männer) machten sich gemeinsam auf den Weg vom Windsor Castle  westlich von London zum Dom in Köln, sie kamen aus Deutschland, England und Indonesien und waren zwischen 15 und 72 Jahren jung. Die längste Etappe war ca. 140 km lang, die kürzeste 100 km, die kürzeste dafür mit den steilsten Anstiegen gleich zu Beginn der Tour von Windsor Castle nach Süden bis kurz vor die Kanalküste in Arundel. Weiter ging es an der Küste längs über Hastings nach Dover, von dort mit der Fähre nach Calais, weiter über Boulogne sur Mer, Lille, Mechelen, Valkenburg nach Köln zum Abschluss auf der Domplatte.

Dank DHL begleitete die Tour wieder ein Verpflegungswagen und zwei LKW, die den Transport des Gepäcks sowie die nächtliche Einlagerung der Räder übernahmen.

Die gefahrenen Strecken können hier betrachtet und herunter geladen werden.

>> Weitere Bilder und Informationen finden Sie hier

Das war der 6. Kölner Leselauf 2016

Ihr alle habt dazu beigetragen, dass wir die Lesekompetenz vieler Kinder im Raum Köln-Bonn weiter fördern können. Die Atmosphäre in der Ostkampfbahn und am Laufweg war großartig und auch die Radfahrer hatten großen Spaß auf ihrer Tour zum Kölner Dom. Wir danken allen Radlern und Läufern für die Unterstützung und tolle Stimmung!

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Navid Kermani eröffnet 50. Leseclub

Köln, 9. März 2016. „Lesen ist das Schönste im Leben“. Mit diesen Worten eröffnete Navid Kermani heute den 50. Leseclub von Run & Ride for Reading an der Grünebergschule in Köln-Kalk. Das erfolgreiche Konzept der Stiftung Lesen zur Leseförderung wurde im Raum Köln-Bonn Anfang 2009 erstmals umgesetzt. Die effektive Bildungsmaßnahme erreicht schon über 10.000 Schülerinnen und Schüler in der Region, die bundesweit die höchste Dichte an Clubs aufweist. Neben Navid Kermani ist die Sparkasse KölnBonn Pate des Leseclubs.

Mit den Lehrern und Schülern der Grünebergschule feierten neben den Paten – die Sparkasse KölnBonn, die den Club auch finanziert, war durch Markus Pohl anstelle des kurzfristig verhinderten Vorstandsvorsitzenden Artur Grzesiek vertreten -, die Kölner Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, die sich spontan als Vorleserin im Club ankündigte, sowie Johannes Altschäfl, kaufmännischer Geschäftsführer der Stiftung Lesen. Markus Muhr von Run & Ride for Reading: „Wir sind zwar stolz auf unseren Erfolg und die großartige Unterstützung von allen Seiten. Doch angesichts der gewaltigen Bildungsaufgaben, die vor uns liegen, ist noch sehr viel zu tun. Unser Ziel ist es, weitere 100 Leseclubs einzurichten.“

Leseclubs gelten als eine der effizientesten und nachhaltigsten Bildungsmaßnahmen überhaupt. Im Mittelpunkt steht die spielerische Beschäftigung mit verschiedenen Lesemedien, ohne Leistungsdruck und in freizeitorientierter Atmosphäre. Die Schule stellt hierfür einen Raum und Betreuungspersonal zur Verfügung. Die Bibliothek, die von der gesamten Schule genutzt werden kann, das Mobiliar und die Fortbildung der Leseclubbetreuer übernehmen die Unterstützer des Clubs. Ziel dieses Angebots ist es, Kindern und Jugendlichen Lesefreude zu vermitteln und damit die Lese- und Lernkompetenz zu fördern – der Schlüssel zu guter Bildung. Zudem werden durch Leseclubs die Chancengleichheit und die soziale Integration gefördert.

Von den 50 Leseclubs von Run & Ride for Reading sind dreiunddreißig an Kölner Schulen, sieben in Bonn, eine im Rhein-Erft-Kreis, fünf im Rhein-Sieg-Kreis, zwei im Bergischen Land sowie je eine in Neuss und Berlin angesiedelt. Viele Leseclubs haben einen prominenten und einen Unternehmenspaten. Die Finanzierung der 50 Leseclubs mit einem Volumen von weit über einer halben Million Euro leisten Unternehmen, Aktionen, Spenden und Sportveranstaltungen wie der Kölner Leselauf, der am 9. Juni 2016 zum sechsten Mal stattfindet.

Über Run & Ride for Reading
Run & Ride for Reading wurde 2008 gegründet. Die Stiftung ist eine unselbstständige Namensstiftung der Stiftung Lesen, der gemeinnützige Verein Run & Ride for Reading e.V. nimmt die rechtlichen Interessen der Stiftung und die operativen Aufgaben wahr. Zum Vereinsvorstand gehören der Unternehmer Oliver Gritz und der Künstler Henning Krautmacher, der Steuerberater Klaus Grommes, der Unternehmer Markus Muhr sowie der ehemalige Schulrektor Manfred Brodeßer.

Marathon-Training mit Benefiz-Charakter

Köln, 17. Februar 2016. Wer sich bis 29. Februar 2016 für den 6. Kölner Leselauf anmeldet, profitiert gleich dreifach: Das Startgeld kommt zu 100% Leseclubs an Schulen im Raum Köln-Bonn und damit der Bildung in der Region zugute, mit der Laufstrecke von zehn Kilometern absolviert man ein gutes Training für den 20. Köln-Marathon im Oktober und zahlt obendrein nur 18 Euro statt später 21 Euro. Anmeldungen für den einzigen Kölner Lauf mit hundertprozentigem Bildungsbenefiz, der am Donnerstag, 9. Juni 2016 ab 18 Uhr im Sportpark Müngersdorf stattfindet, sind unter www.leselauf.de möglich.

Wer am Kölner Leselauf teilnimmt, tut nicht nur Schülerinnen und Schülern etwas Gutes, sondern auch sich selbst: „Die Vorbereitungen für den Marathon oder Halbmarathon am 2. Oktober in Köln sollten jetzt beginnen. Neben regelmäßigem Training ist es aber auch wichtig, zwischendurch mal an einem Lauf etwa über 50% der Zieldistanz teilzunehmen und so ein entsprechendes Gefühl für die Entfernung zu entwickeln”, sagt der Kölner Lauftrainer Erik Randrianarisoa von „Körpermanager“, die Marathon-Vorbereitungskurse anbieten.

Das Startgeld für das Laufen oder Radfahren beträgt bis 29. Februar 2016 18 Euro, vom 1. März bis 2. Juni sind es 21 Euro und am Veranstaltungstag 25 Euro. Neu sind preisgünstige Kombitickets für beide Sportarten zusammen! Kinder unter 14 Jahren erhalten jeweils 3 Euro Ermäßigung. Für Sponsoren und Laufteams gibt es zudem attraktive Angebote.

Start der Läufe durch den gesamten Sportpark Müngersdorf ist um 19.30 Uhr in der Ostkampfbahn in unmittelbarer Nähe zum RheinEnergieStadion. Der 5 Kilometer lange Rundkurs kann einmal oder zweimal absolviert werden, die Zeitmessung ist im Preis enthalten. Um 18 Uhr gehen bereits die Radler auf ihre Tour von der Ostkampfbahn aus über 18 Kilometer bis zum Kölner Dom und zurück. Wie immer begleitet von der Polizei, was eine ungetrübte Fahrfreude garantiert. Die Siegerehrung erfolgt gegen 21 Uhr.

Über Leseclubs

Leseclubs sind ein Konzept der Stiftung Lesen. Sie gelten als eine der effizientesten und nachhaltigsten Bildungsmaßnahmen überhaupt. Im Mittelpunkt der Leseclubs steht die spielerische Beschäftigung mit verschiedenen Lesemedien, ohne Leistungsdruck und in freizeitorientierter Atmosphäre. Ziel dieses Angebots ist es, Kindern und Jugendlichen Lesefreude zu vermitteln und damit die Lese- und Lernkompetenz zu fördern – der Schlüssel zu guter Bildung. Bisher konnte Run & Ride for Reading in der Region 47 Leseclubs fördern. Ein Leseclub kostet inklusive Bibliothek, Mobiliar und Personalschulung 9.000 Euro für drei Jahre.

Über Run & Ride for Reading

Run & Ride for Reading wurde 2008 gegründet. Die Stiftung ist eine unselbstständige Namensstiftung der Stiftung Lesen, der gemeinnützige Verein Run & Ride for Reading e.V. nimmt die rechtlichen Interessen der Stiftung wahr. Zum Vereinsvorstand gehören der Unternehmer Oliver Gritz und der Künstler Henning Krautmacher, der Steuerberater Klaus Grommes, der Unternehmer Markus Muhr sowie der ehemalige Schulrektor Manfred Brodeßer. Die Geschäftsführung hat Heino Schütten. Der „Kölner Leselauf“ von Run & Ride for Reading und der Aktion „wir helfen“ unterstützt seit 2011 die Einrichtung von Leseclubs.

Spende der Galeria Kaufhof

Vielen Dank an die Galeria Kaufhof: Der Erlös des Anuga-Gourmet-Abends 2015 in Höhe von 6.608 Euro kommt den Leseclubs in Köln-Bonn zugute. Galeria Kaufhof ist seit Jahren sowohl Pate als auch Finanzierer von Leseclubs.
(Foto Elisabeth Martini)